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The Beatles

Noch'n Geschenktipp für die Lieben gesucht?

Beatles: 4 CD Geschenkbox (C) EMI, Köln 2009
Cover der Geschenkbox © EMI, 2009.

Köln (gbip/18.12.2009) - Von den Fans nahezu unbemerkt, liegt seit 4. Dezember eine vierer Geschenk-CD-Box von den Beatles in den Verkaufsregalen. Das ist eine spezielle Bündelung der bereits bekannten remasterten CD-Ausgaben von "Rubber Soul", "Revolver", "Sgt. Pepper's" und "Abbey Road". Bei Amazon beispielsweise kostet das Teil rund 55 Euro. Fragt man die Fans der Fab Four, so sind deren Lieblingsalben mit Sicherheit unter diesen vier Platten zu finden - somit ein besonderes Geschenk zu Weihnachten an die Lieben.

Apropo, Revolver ... der New Yorker Musiker Rob DiCaterino machte sich die außerordentliche Mühe und sezierte das Beatles-Album elektronisch, um so nachweisen zu können, welche der Lied-Versionen die beste sei. Er verglich nicht nur die beiden offiziellen CD-Ausgaben sondern auch die Stücke, die auf "One" und dem "Yellow Submarine Songtrack" zu finden sind. Dabei stellte er auch die persönlichen Favoriten für seine ulöitmative "Revolver"-Kompilation zusammen. [Mehr ...]

Apple und EMI veröffentlichen limitierte digitale Ausgabe des Beatles-Stereokataloges auf USB

Aschaffenburg (gbip/29.04.2010) - Der USB-Apfel wurde hierzulande in einem Elektronikmarkt gesichtet. Ein gewisser "TobiAusNairobi" veröffentlichte am Donnerstag auf Twitter ein Foto der Verkaufsbox.

Frankfurt am Main (gbip/03.11.2009) - Die Beatles gehen mit großen Schritten dem digitalen Zeitalter entgegen. EMI und Apple Corps kündigten am Dienstag abend auf der offziellen Webseite der Gruppe den baldigen Verkauf von auf 30.000 Stück limitierten "Beatles Stereo USB"-Datenträgern an. Auf diesen 16 GB großen Flashlaufwerken sind die 14 Alben der Stereobox inklusive der Videodokumentationen in zwei Dateiformaten enthalten: FLAC 44.1 Khz 24 bit und MP3 320 Kbps. Der grüne apfelförmige Datenträger soll ein Flash-Programm enthalten, das die Musik auf PC und Mac abspielen kann. Der Verkauf startet am 7. Dezember. Im Beatles-Onlineshop wird der "Musik-Apfel" für 200 GBP (gut 223 EUR) angeboten. [mehr auf der Beatles-Webseite ...]

Diese Woche meldete das Onlinemagazin Musikwoche bereits, dass das amerikanisches Musikportal Bluebeat im Begriff sei, sich am Beatleskatalog zu "vergreifen". Offenbar böten sie Downloads des Beatles-Repertoires an. Angesichts eines Preises von 3,25 USD pro Album bezweifeln wir stark die rechtliche Zulässigkeit dieses Angebotes. Laut Wired.com strebt Apple Corps eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung gegen Bluebeat an.

Rezensionen!

Die neuen Boxen

Jetzt gehen die Beobachtungen der Fans ins Eingemachte

Frankfurt am Main (ots/gbip/17.09.2009) - Die Beatles gelten zu Recht als diejenige Band, auf die sich Generationen von Musikfans einigen können. Seit dem 09.09.09 herrscht – 40 Jahre nach der Auflösung der Fab Four – einmal mehr weltweit ein Hauch von Beatlemania. Das Erscheinen des kompletten Bandkatalogs, alle Beatles-Alben erstmals in digital remastertem Stereo respektive Mono, hat alte und neue Fans geradezu in Kauflaune versetzt. In Deutschland führte dies zu einem wahren Husarenstreich: Innerhalb von nur zwei Verkaufstagen, die für die Chartberechnung relevant waren, schafften die "Beatles Stereo Box" sowie die limitierte "Beatles Mono Box" den direkten Einstieg auf Platz drei der deutschen Media Control Album Charts. Noch nie hat ein ähnlich hochwertiges Tonträgerprodukt hierzulande einen solchen Erfolg in den Charts verbuchen können. Manchmal wiegt Bronze sogar mehr als Gold.

Die deutschen Beatlesfans haben John, Paul, George und Ringo eindrucksvoll auf das Siegerpodest gehoben. Hinzu kommen fünf weitere Beatles-Alben ("The Beatles (White Album)", "Abbey Road", "Sgt Pepper", "Revolver" sowie die Doppel-CD "Past Masters"), die in dieser Woche in den deutschen Top 100 eingestiegen sind. Was das Konsolenspiel "The Beatles: Rock Band" angeht, sind die Erwartungen auf vordere Chartsplätze ebenfalls nicht ganz unberechtigt. Ersten Presseberichten zufolge hat sich das Spiel allein in Europa rund 100.000 mal verkauft.

Hörbar verbessert

Nach gut einer Woche hat sich das Meinungsbild unter den Fans hinreichend gut gefestigt. Die Qualität beider Boxen in puncto Klang und Aufmachung wird grundsätzlich gelobt. Und die "Hardcorefans" freuen sich mächtig über das Erscheinen der Monoausgaben, die allgemein wegen ihrer bisweilen filigranen Abmischungen gelobt werden. Bis weit in die sechziger Jahre hinein galt Mono als Standard. Dafür haben sich die Beatles wie auch ihr Produzent George Martin besonders ins Zeug gelegt. Klar, dass die Stereoalben heutigen Hörgewohnheiten eher entsprechen. Demzufolge sind die neuen Remaster behutsam in der Lautstärke und Dynamik angepasst worden. Das Ergebnis ist vielfach offenkundig hörbar: Wummernder Bass, differenziertes Schlagzeug und exzellente Gesangsharmonien. Der unmittelbare Vergleich zwischen den 1987er und den 2009er Restaurierungsbemühungen zeigt aber auch, dass die CD-Erstausgaben letztendlich auch nicht ganz so schlecht ausfallen wie zunächst geglaubt. Die von George Martin 1987 höchstselbst vorgenommenen Remixes der beiden Alben "Help" und "Rubber Soul" genießen offenbar immer noch den Vorzug vor den 1965er Originalveröffentlichungen, die erstmals als Bonus zu den entsprechenden Monoalben als Bonus beigefügt sind.

Der New Yorker Musiker Rob DiCaterino hat am Personal Computer anhand des Kurvenverlaufs einzelner Lieder des Albums "Abbey Road" nachweisen können, dass einige Songs der Neuauflage leicht besser klingen, einige nahezu identisch und andere wenige sich durchaus auch schlechter anhören als die 1987er CDs. Alles in allem hält sich die Kritik an den "neuen" CDs doch ziemlich in Grenzen. Die Neuausgaben führen dazu, dass viele Käufer jetzt anfangen, das Material zu sezieren. Sie fragen sich, wo liegen die Unterschiede zwischen den Mono- und den Stereoabmischungen? Welche Lieder und Alben klingen denn auch objektiv gehört besser als je zuvor?

Internetquellen helfen bei der Analyse der Neuausgaben

Im Internet sind bereits einigen Quellen zu finden, die den Fans bei ihren Recherchebemühungen mit Fakten und Beispielen beikommen. Das Geschriebene geht auf einige weniger Bücher zu diesem Thema zurück: Allen voran das Standardwerk "The Complete Beatles Recordings" von Mark Lewisohn oder das Heft "The Beatles Mixes" von Holger Schoeler und Thorsten Schmidt. Die unbestrittene Nummer Eins unter den Internetquellen ist der "Usenet Guide to Beatles Recording Variations" von Joe Brennan, dessen Updates bis ins Jahr 2000 reichen. In puncto Katalogalben der Beatles völlig ausreichend. Später sind dann "nur" Alben wie "Let It Be ... Naked", "Love" oder die DVDs "Anthology" und "All Together Now" mit ihren speziellen Remixes hinzugekommen. Heutige allgemein zugängliche Computerprogramme ermöglichen darüber hinaus den exzellenten direkten Vergleich wie auch die optische Darstellung der besonderen Merkmale einzelner Abmischnungs- und Remaster-Varianten. Im Folgenden haben wir aktuelle "Testberichte" zu den Neuausgaben zusammengestellt:

Übrigens, ein Dank an "Fascher" und "MacMoldis" von den Erdbeerfeldern für einige der Webverweise

Prism Sound

Technische Details zu den aktuellen Veröffentlichungen

Frankfurt am Main (gbip/06.10.2009) - Steve Marinucci hat auf seinem Examiner-Portal ein paar technische Details zu den aktuellen Veröffentlichungen zusammengetragen. Seine Informationen gehen auf eine Pressemitteilung der Firma Prism Sound zurück. Das britisch-amerikanische Unternehmen stellt seit 1987 professionelle Digital-Audio-Geräte für die Film-, TV- und Musikproduktion her. Demnach stellte die hochauflösende Konvertierung der Analogbänder in Digitaldaten eine besondere Herausforderung dar. Ebenso wie die Extrahierung einzelner Instrumente bei der Zusammenstellung des Soundtracks für das Konsolenspiel "The Beatles: Rock Band".

The Beatles

Die remasterten Alben der Beatles: Nachhaltige Verbesserung des Musikkataloges gelungen

(C) EA, Köln
Familientradition "Beatlesspaß"?!
© Electronic Arts

Morgen erscheinen die offiziellen Beatles-Alben digital-remastert auf CD als Einzelausgaben sowie als Gesamtausgabe in Stereo- und Mono-Box. Zeitgleich kommt das Videospiel "The Beatles: Rockband" in die Läden. EMI Music Germany und Electronic Arts luden die Presse gestern zu einer Musik- und Spielvorführung nach Köln ein.

Köln (gbip/08.09.2009) - "So werden zukünftige Generationen die Beatles hören," sagte Manfred Bleskin während eines Presseempfangs der EMI Music Germany in Köln. Der TV-Journalist präsentierte am Montag nachmittag den remasterten Albumkatalog der Beatles. "Ihre Lieder bestimmten den Soundtrack meines Lebens", so der 59-jährige bekennende Fab-Four-Fan. Er glaubte bisher, jedes Detail der Musik zu kennen, doch sei er erstaunt, was es alles Neues auf dieser Box zu entdecken gäbe. "Da sind Klänge dabei, die haben Sie so zuvor noch nie gehört", hieß es in seiner engagierten Einführung.

Die 19 Hörbeispiele legten es an den Tag: Sieben Toningenieuren der EMI ist in vier Jahren eine Klangrettungsaktion geglückt, die spürbare Unterschiede aufdeckt. Vermutungen werden so zu Gewissheiten, nämlich dass Paul McCartney geniale Basslinien entwickelt hat und Ringo Starr ein verdammt guter Schlagzeuger war. Das Gros der Aufnahmen besticht durch eine saubere Differenzierung bei Bass und Schlagzeug, was gleichwohl den rhythmischen Charakter der Lieder unterstreicht. Die Gesangsharmonien passen perfekt. Und wer früher meinte, Gitarrengruppen seien out, der soll heute mal in die Wiederveröffentlichungen hineinhören. Der "wiederentdeckte" differenzierte Gitarrensound der Beatles hält modernen Maßstäben Stand.

Bei aller Euphorie - das sind keinen neuen Erkenntnisse. Die fanden lediglich für zwei Jahrzehnte nicht mehr ihre Entsprechung in dem für offziell erklärten und 13 Alben umfassenden Katalog - gleichwohl aber in den Remixes der Gruppe, die auf Alben wie "Yellow Submarine Songtrack" (1999), "Love" (2006) oder auch auf dem Soundtrack der Anthology-DVDs (2003) verewigt sind.

Die Erstauflagen des CD-Kataloges blieben weit hinter den Möglichkeiten zurück

Man weiß auch, dass die Kompositionen der Beatles sich durch einen bisweilen komplexen instrumentalen Unterbau auszeichnen. Auch dieser ist auf den 1987er CDs nur ansatzweise erkennbar. Die Aufnahmen klingen flach und breiig. Mehr oder weniger einsame Entscheidungen begründeten damals den Umstand, dass die ersten vier Alben, also "Please, Please Me" (1963), "With The Beatles" (1963), "A Hard Day's Night" (1964) und "Beatles For Sale" (1964) nur in Mono erscheinen sollten. Gemessen an jüngste Produkte aus dem Hause Apple Corps war die Aufmachung seinerzeit mehr als armselig: keine richtigen Booklets, lausiges Layout. Und so standen diese ersten CD-Veröffentlichungen seit Anbeginn in der Kritik. Für das Projekt "Beatles Remastered" haben die Produzenten gottseidank aus allem gelernt und ein akustisches wie auch visuelles Rundum-Sorglos-Paket zusammengeschnürt. Wobei die Digipack mit den Minidokumentationen zeitlich bis Jahresende limitiert sein sollen. Danach werdeb die remasterten Scheiben, wie gewohnt in Jewelcases angeboten.

Sämtliche Einzelaufnahmen, die EMI gestern Nachmittag vorspielte, wie beispielsweise "Twist and Shout" ("Please, Please Me"), "In My Live" ("Rubber Soul", 1965), "Taxman" ("Revolver", 1966), "I Am A Walrus" ("Magical Mystery Tour", 1967) oder "Come Together" ("Abbey Road", 1969) haben an Volumen und Trennschärfe gewonnen. Manfred Bleskin versprach nicht zuviel. So klar haben wir die Gesangsharmonien vielleicht zuletzt nur auf einer Vinylschallplatte gehört aber noch nie auf CD. Obwohl rein gar nichts an den Abmischungen des kompletten Katalogs verändert wurde, münden die Restaurierungsarbeiten in ein "neues" Klangwunder. Sehr deutlich wird dies am Beispiel von "Tomorrow Never Knows" - das psychedelische Referenzstück der Beatles vom Album "Revolver". Das Remaster überzeugt durch Tiefe. Man hört förmlich, wie John sich durch die verschiedenen Sphären bewegt. Die eingespielten Soundeffekte kommen hier angemessen zum Vorschein und wirken nicht so penetrant wie bei der 1987er Version. Ein deutliches Manko der frühen Platten waren die leichten Verzerrungen bei Harmoniegesängen. Auch diese Effekte sind heute praktisch eleminiert. "Eight Day's A Week" ("Beatles For Sale") erweist sich als ein gutes Beispiel, wie ein solcher Soundbrei sich aufzulösen vermag.

Selbst die Monoversion besitzen ihren Charme

Selbst die vorgestellten Monoversionen von "Helter Skelter" ("The Beatles") und "A Day In A Life" ("Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band", 1967) überzeugen auf ihre Art. Das Material bekam ebenfalls eine Frischzellenkur verpasst. Es klingt deutlich voller und weist in leisen Passagen kaum noch Rauschen auf. Klar, es widerspricht heutigen Hörgewohnheiten deutlich. Dass diese Aufnahmen für – O-Ton Bleskin – Puristen und Beatles-Verrückte dennoch interessant sind, hängt mit der Tatsache zusammen, dass die Vier vornehmlich den Monoabmischungen ihre Aufmerksamkeit schenkten. Die Arbeiten an den Stereozusammenstellungen wurden in den 60er Jahren delegiert und mal eben by the way aus dem Boden gestampft.

Doch Vorsicht, bei den "Beatles Remastered" handelt es sich um keine Remixes. Gestern abend fragte jemand auf Erdbeerfelder.de, dem größten deutschen Beatles-Internetforum, was die Zuhörer ab 9. September erwarten dürfen: so etwas wie "Let It Be ... naked" (2003) oder wie den "Yellow Submarine Songtrack"? Nichts dergleichen. Es gibt nichts Neues. Dafür soll das Ganze erstmals so klingen, wie die Gruppe immer wieder behauptet, es vorgesehen zu haben. Die jahrzehntealten Masterbänder waren noch so gut, dass es ausreichte, die Aufnahmen mit hohem technischen Aufwand zu restaurieren und aufzupolieren. Es gibt auf der anderen Seite auch Produktionen, wie beispielsweise die in Köln vorgestellten Spätwerke "Hey Bulldog" ("Yellow Submarine", 1968) und "Good Night" ("The Beatles", 1968), welche klangliches Mittelmaß bleiben werden. Da ist die Dynamik und Tiefe bereits bei der Abmischung des Urmaterials auf der Strecke geblieben.

Runderneuerung des Beatles-Kataloges war längst überfällig

Aber auch wenn das Gros der Ergebnisse hörbar besser klingt, gab es gestern aus den Reihen der Presse auch Kritik. Man habe doch für die "Anthology" einen Fundus von Liedern neu abgemischt. Warum habe EMI daraus nicht gleich die ultimativen Alben zusammengestellt. Stattdessen füllten die Produzenten mit einem lediglich marginal besseren Produkt nur ihre Kassen auf.

Nein – angesicht der Tatsache, dass es hier um die Bewahrung der ursprünglichen Alben geht – kann man die Verantwortlichen von 1987 kritisch fragen, warum sie nicht bereit waren, mit gleichem Enthusiasmus, Akribie und Anspruch an ihre Produktionen heran gegangen zu sein, wie Alan Rouse und seine Tontechniker-Kollegen von den Abbey Road Studios.

Die Beatles sind klasse und es ist ihr Verdienst , dass ihr zeitloser Stil und ihre konzeptübergreifende Musik, nachfolgende Musikergenerationen nachhaltig geprägt hat. Wenn Sie auch nicht immer die Ersten waren, so waren sie stets die Perfektesten. An ihnen und den runderneuerten Alben wird sich auch zukünftig die Welt messen.

Die Box-Sets

Die beiden Boxen gab es auf der Presseveranstaltung nicht zu sehen. Man wird wohl schon bis zum 9. September warten müssen, um sich von ihrer Qualität und Beschaffenheit überzeugen zu können. Steve Marinucci zeigt auf seiner Examiner-Seite Bilder von dem Gesamterscheinungsbild der beiden Beatles-Editionen (Stereo- und Monoset).

"The Beatles: Rock Band" - Triff die Knöpfe und rocke wie die Beatles

(C) EA, Köln
Robo-Beatles auf dem Dach des
Apple-Gebäudes © Electronic Arts

Das Spielprinzip bei "The Beatles: Rock Band" ist ganz einfach: Höre die Musik, schaue auf den Bildschirm, "triff die Beatles und rocke die Welt". Die Karriere der Fab Four reduziert sich auf fünf Knöpfe, die im Rhythmus und in der Tonlage der Musik irgendwie gedrückt werden müssen. Je präziser man die Töne trifft, um so schneller und intensiver durchleben die Mitspieler die Karrierestationen der Beatles. 45 Lieder wollen so durchgespielt werden. Passend zum Thema des Spiels gibt es Gitarren- und Schlagzeugnachbauten, welche dem Equipement der Beatles nachempfunden sind, wie der berühmte Höfner-Bass. Statt Saiten anzuschlagen, lautet die Devise nun, triff die Töne und rocke wie die Beatles.

Ralf Anheier, Pressesprecher bei Electronic Arts, sagte auf der Journalistenveranstaltung, dass das Spiel leicht zu erlernen sei, bis zur Meisterschaft sei es aber dann doch ein langer und schwieriger Weg. Aber der sei quasi mit allerlei Überraschendem gepflastert, wie seltene Bilder, Video oder Studioouttakes der Beatles. "Mit dem Erfolg des Spiels kehrt die Authentizität der Gruppe zurück", so Anheier. Zahlreiche Trainingsmodi helfen den Anfänger ein Niveau aufzubauen und den Erfahrenen sein Niveau zu steigern. Allein für das Schlagzeug gibt es 86 solcher Probesessions. Dabei lässt sich dieses Instrument im Gegensatz zu den Gitarren noch am authentischsten spielen. Hat ein "Bandmitglied" seine Lektionen nicht fleißig geübt, so kann er oder sie auch aus der Gruppe geschmissen werden. Erdbeerfelder-Kollege Sebastian fand auch gleich eine treffende Bezeichnung für diese gefürchtete Programmeinstellung: den Pete-Best-Modus.

German BEAT!-Herausgeber Sven an der Rickenbacker-Gitarre und Kollege Sebastian an der Höfner-Bassgitarre versuchten sich am Gassenhauer "Yellow Submarine" (aus dem Album "Revolver", 1966). Überhaupt ist das Zusammenspiel mit anderen hier das Spaßelement schlechthin. Der schöne Lerneffekt dabei ist, man beginnt, die Tonfolgen zu antizipieren und entwickelt so automatisch ein Gefühl für die Struktur und Rhythmik des entsprechenden Liedes. Deshalb Vorsicht, liebe Musikfreunde: Das Spiel macht Lust auf mehr!

"The Beatles: Rock Band" soll neue Zielgruppen erreichen, deshalb auch die gemeinsamen Werbestrategien. Spieler werden zu Beatles-Fans und Beatles-Fan zu Spielern. Die Idee ist alles andere als die Beschutzung eines Sakrilegs. Den Machern ist eine zeitgemäße und kreative Aufarbeitung der Karriere der Beatles gelungen. Mit "Rock Band" sind die Vier - mittlerweile auch im Realleben ohnehin Kunstfiguren - in der Gegenwart angekommen. Wie sagte Manfred Bleskin, das hier sind die "Beatles der Zukunft".

Berichte!

Beatles-Kurzdokumentationen

Anthology 2.0

Fotograf: Lester Cohen / Wire Image (C) Apple Corps Ltd
Beatles bei der Arbeit © Apple Corps Ltd

Köln (gbip/07.09.2009) - Die Produzenten der remasterten CDs haben sich etwas Besonderes einfallen lassen, um die vielen kleinen Fakten und Anekdoten um eine Veröffentlichung in anthology-ähnlichen, aber nur wenige Minuten langen Filmdokumentation zeitgemäß aufzubereiten. In jedem der 13 Filme erzählen die Beatles und George Martin etwas über den kreativen Entstehungsprozess der Alben. Bob Smeaton, der schon die Regie für die TV-Ausstrahlung der Anthology-Serie zustzändig war, hat das alles zusammengestellt. Schöne Bilder, viel O-Ton und sehr viel Atmosphäre. Im Rahmen einer Pressevorführung in Köln wurde auszugsweise auch die Minidoku zum Album "Let It Be" gezeigt. Aufkommenden Wünschen nach einer gleichnamigen DVD konnte jedoch nicht sofort entsprochen werden.

Bereits seit Mitte Juli lancierte Apple den einen oder anderen Ausschnitt aus den 13 Filmen auf der Beatles-Webseite oder auch über Amazon.

Zehn!

Frankfurt am Main (gbip/07.04.2009) - Stell Dir vor, Du erwartest ein Geburtstagsgeschenk*. Du weißt, was es sein wird, wie es annähernd aussehen soll und wie es wohl klingen mag. Wie bemisst Du die Freude auf einer Skala zwischen eins und zehn? Vier bis fünf, sagst Du! Und wenn es sich hierbei um den kompletten überarbeiteten Katalog der Beatles handelt?

Heute um 15 Uhr lief die Pressemitteilung der EMI über den "Ticker": "Weltweite CD-Veröffentlichung des komplett remasterten Beatles-Kataloges am 09.09.2009." Die Meldung verbreitete sich hierzulande und auch weltweit wie ein Lauffeuer. Twitter reagierte binnen Stunden mit mehreren hundert Tweets. Allenthalben Freude. Hier und dort die Sorge um den Preis - aber allen ist klar, jetzt muss gespart werden. Und jeder Fan ist sich sicher, dass sich der Kauf lohnen wird.

EMI plant, sämtliche offiziellen Katalog-Alben der Fab Four mit einem Schlag in einer soundtechnisch überarbeiteten Version auf den Markt zu bringen. Das Ganze erscheint zeitgleich mit dem Konsolenspiel "The Beatles: Rock Band". Die ersten vier LPs "Please, Please Me", "With The Beatles", "A Hard Day's Night" und "Beatles For Sale" gibt es dann erstmals offiziell in der Stereoversion. Alle regulären Alben werden mit umfangreichen Booklets und mit Videodateien "aufgehübscht". Die "Past Masters Vol. I & II" waren schon 1987 ganz beliebt, da sie die Songs enthielten, die nicht auf Langspielplatten erschienen waren. Auch diese liegen runderneuert dem Paket bei. Die Stereoausgaben werden einzeln oder komplett in einer Box erhältlich sein.

Trailerdownload: www.peacockdesign.com (Quicktime)

Als Schmankerl für die Sammler hat EMI die Veröffentlichung einer zweiten Box "The Beatles In Mono" angekündigt. Diese besteht aus zehn Alben mit originalen Mono-Mixen sowie zwei weiteren CDs mit Mono-Originalaufnahmen. Und irgendwie haben es auch die 1965er-Stereoabmischungen der Alben "Help!" und "Rubber Soul" in diese Sammlung geschafft. Die "Beatles In Mono" gibt es nur in der Gesamtzusammenstellung.

übrigens hebeln die Fab Four anlässig der Veröffentlichung die Gesetze des deutschen Musikmarktes aus: Vö-Tag ist doch seit ein paar Jahren der Freitag. Der 09.09.09 ist aber ein Mittwoch.

Abwrackprämie für die 1987er-Compact-Discs?

Die (Vor-)Freude scheint unbändig zu sein. So allmählig werden dann in den kommenden Wochen all die Fragen zu erörtern sein, für die Beatlesfans berüchtigt bekannt sind: Was mache ich mit den alten CDs? Was hat McCartney veranlasst, dem Sgt. Pepper ein neues Intro zu verpassen? Wie lassen sich die beiden Post-Beatles-Alben "Yellow Submarine Songtrack" und "Let It Be ... Naked" in diesen historischen Kanon einordnen? Sind damit die "Volume 3" der "Capitol Albums" und die ominösen 5.1-Abmischungen erstmal auf Eis gelegt? Warum gibt es keine Bonustracks?

(*) Für unser Redaktionsmitglied Sven, wird es am 09.09. buchstäblich ein Geburtstagsgeschenk an sich selbst sein.

Pressemitteilung

EMI Music Germany

Weltweite CD-Veröffentlichung des komplett remasterten Beatles-Kataloges am 09.09.2009

Fotograf: Lester Cohen / Wire Image (C) Apple Corps Ltd
Beatles: Sichtlich gereift © Apple Corps Ltd

London, England (ots/07.04.2009) – Apple Corps Ltd. und EMI Music geben die weltweite Veröffentlichung des originalen Beatles-Kataloges für den 09.09.2009 bekannt. An diesem Mittwoch im September werden die gesamten regulären Studioaufnahmen der Band erstmals in digital remasterter Form auf CD erhältlich sein. Jedes Album erscheint im originalen Cover-Artwork und enthält ein umfangreiches Booklet mit neu verfassten Liner Notes und zahlreichen seltenen Fotos. Für einen begrenzten Zeitraum wird es limitierte CD-Ausgaben mit kurzen Film-Dokus über das jeweilige Album geben. Ebenfalls zu diesem Termin angekündigt sind zwei CD-Box Sets mit Stereo- und Mono-Versionen der Beatles-Alben. Außerdem erscheint an diesem Tag über die Firma Electronic Arts auch das weithin erwartete Videospiel "The Beatles: Rock Band".

Die soundtechnische Bearbeitung des gesamten Beatles-Kataloges wurde von einem äußerst engagierten Team von Toningenieuren in EMI's Londoner Abbey Road Studios während der letzten vier Jahre durchgeführt. Beim Einsatz der sowohl neuesten Studiotechnologie als auch klassischen Sound-Equipments wurde das Hauptaugenmerk stets auf die möglichst authentische Wiedergabe der originalen Analogaufnahmen gelegt. Das Ergebnis dieses akribischen Prozesses ist die originalgetreueste Klangqualität, in der diese Musik seit ihrer Entstehung und Erstveröffentlichung in den 60er Jahren zu hören war.

Die neue Album-Kollektion enthält alle zwölf Beatles-Alben der Jahre 1963 bis 1970, von "Please, Please Me" bis "Let It Be", in remasterten Stereo-Versionen, also auch die lang ersehnten ersten 4 Alben, die es bislang offiziell nur in Mono gab. Hinzu kommt, ebenfalls in Stereo, das Ende 1967 erstveröffentlichte Soundtrack-Album "Magical Mystery Tour", welches seit seiner CD-Ausgabe von 1987 zu den regulären Beatles-Werken gezählt wird. Außerdem neu in Stereo-Version aufgelegt werden auch die beiden Einzel-CD-Sammlungen "Past Masters Vol. I & II", die zahlreichen nicht auf Alben enthaltenen Singles wird es als Doppel-CD geben.

Jede der neuen CD-Ausgaben enthält detaillierte Informationen und interessante Notizen von der Entstehung der jeweiligen Aufnahmen. Mit Ausnahme von "Past Masters" offeriert jedes Album für einen limitierten Zeitraum neu produzierte Mini-Dokus im QuickTime-Dateiformat mit Making-Of's von Regisseur Bob Smeaton. Diese Dokus beinhalten Archivmaterial, rare Fotos und noch nie zuvor gehörte Studiomitschnitte von Unterhaltungen der Beatles, die einzigartige und sehr persönliche Einsichten in die Atmosphäre während der Aufnahmen bieten.

Die 14 neu aufgelegten Alben respektive die 16 CDs – auch das legendäre "weiße" Album "The Beatles" als Doppel-CD – sowie eine separate DVD mit allen Mini-Dokus werden zudem in einem Stereo-Box Set erhältlich sein.

Speziell für Sammler konzipiert wurde noch ein zweites Box Set: "The Beatles In Mono" fügt alle seinerzeit für eine Mono-Veröffentlichung abgemischten Beatles-Aufnahmen zusammen. Es besteht aus zehn Alben mit originalen Mono-Mixen sowie zwei weiteren CDs mit Mono-Originalaufnahmen, die ähnliches Song-Material wie die Stereo-Aufnahmen der "Past Masters" beinhalten. Als zusätzlichen Bonus enthalten die Mono-Fassungen von "Help!" und "Rubber Soul" bisher noch nie auf CD veröffentlichte Stereo-Mixe aus dem Jahr 1965. Diese Alben sind in Mini-Vinyl-CD-Kopien der Originalhüllen mit allen Originalbeilagen und Labeldesigns erhältlich.

Die Verhandlungen über die digitale Veröffentlichung des Beatles-Kataloges werden fortgesetzt. Im Augenblick liegen dazu noch keine weiteren Informationen vor.

Die Stereoalben (einzeln oder als Box Set erhältlich)

  • Die Stereo-Alben wurden von Guy Massey, Steve Rooke, Sam Okell sowie Paul Hicks und Sean Magee in EMI's Londoner Abbey Road Studios remastert
  • Alle CDs enthalten Original-Vinylartwork und -Liner Notes sowie umfangreiches Archivfoto-Material
  • Zusätzliche historische Anmerkungen von Kevin Howlett und Mike Heatley
  • Zusätzliche Infos über die Aufnahmen von Allan Rouse und Kevin Howlett

* = CD enthält eine QuickTime-Mini-Datei über das Album

  • Please Please Me * (CD-Debüt in Stereo)
  • With The Beatles * (CD-Debüt in Stereo)
  • A Hard Day's Night * (CD-Debüt in Stereo)
  • Beatles For Sale * (CD-Debüt in Stereo)
  • Help! *
  • Rubber Soul *
  • Revolver *
  • Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band * (einschließlich aktualisierter Aufzeichnungen aus dem Jahr 1987 und neuem Intro von Paul McCartney)
  • Magical Mystery Tour *
  • Yellow Submarine * (einschließlich Original-US-Linernotes)
  • The Beatles *
  • Abbey Road *
  • Let It Be *
  • Past Masters (enthält neue Linernotes von Kevin Howlett)

"The Beatles in Mono" (nur als Box erhältlich)

  • Die Mono-Alben wurden von Paul Hicks, Sean Magee sowie Guy Massey und Steve Rooke in EMI's Londoner Abbey Road Studios remastert.
  • Erhältlich als Box einschließlich Essay von Kevin Howlett

+ = Mono-Mix-CD-Debüt

  • Please Please Me
  • With The Beatles
  • A Hard Day's Night
  • Beatles For Sale
  • Help! (CD enthält Original-Stereo-Mix von 1965) +
  • Rubber Soul (CD enthält Original-Stereo-Mix von 1965) +
  • Revolver +
  • Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band +
  • Magical Mystery Tour +
  • The Beatles +
  • Mono Masters