Rhythm 'n' ...

Musikmesse Frankfurt vom 6. bis 9. April 2005

Motto und Logo der Musikemesse 2005
Motto und Logo
© 2005 Messe Frankfurt GmbH

Frankfurt/Main (gbip/13.04.2004) - Mit einem Besucherplus schloß die Internationale Musikmesse in Frankfurt ihre Pforten. Interessierte Musikinstrumenten-Hersteller, Händler und Musiker gaben sich auf dieser Veranstaltung ein Stelldichein. Das Gelände am Fuße Frankfurts zweithöchstem Wolkenkratzer bot eine bunte und bisweilen laute Mischung aus Produkt-Präsentation und Musik-Events von Klassik bis Rock, von Solo-Auftritt bis Band-Gig, von Gesang bis Sampling, von Instrumental bis DJ-ing, von Konzert bis Workshop. Der Samstag war traditonell Publikumstag. Die übrigen Tage blieben den Fachbesuchern vorbehalten.

German BEAT-Herausgeber Sven war wieder auf den Spuren der Beatles unterwegs und wurde im bescheidenen - aber nicht unterschätzbaren Maßen fündig:

  • Wir trafen John Oram - einem der innovativsten Altmeister der Tontechnik
  • Chantal-Bassist Ralf Gauck kündigte neue CD an
  • Ex-Wings-Mitstreiter Laurence Juber brillierte mit sensationeller Spieltechnik auf der akustischen Gitarre
  • John-Lennon-Talent-Award bewährt sich weiter in deutscher Jungmusiker-Szene
  • Estrel Beatles Festival wirbt auf der Musikmesse um Wettbewerbsbands und Besucher.

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German BEAT! berichtet

John Oram gibt Erfahrungen weiter

Foto: John Oram (C) Alphabet Belmont Ltd. 2005
John Oram heute
© Alphabet Belmont Ltd.

Frankfurt/Main (gbip/11.04.2004) - John Oram hat nicht nur die Tontechnik in den vergangenen vierzig Jahren zelebriert sondern auch zu einem großen Teil mit Konstruktionen, wie die Studiokonsole "Series 80" oder das Wah-Wah-Pedal, überhaupt erst möglich gemacht. German BEAT sprach mit dem "Vater des britischen EQ" auf der Frankfurter Musikmesse. Oram zeigte dort seine legendären Trident/Oram-Produkte, die zum Teil auch in Ringos Plattenstudio stehen. Wir sprachen über den Mythos der Beatles- Der Brite schien etwas verwundert zu sein: "Was? Gibt es da heute wirklich noch so viel zu berichten?"

John zeigt sich traditionsbewußt und doch auch irgendwie richtungsweisend. Als ein Mann der Innovationen ist sein Blick deshalb immer auf die Zukunft gerichtet. Sein Know-how steckt in den von ihm geschaffenen Maschinen und er ist sich nicht zu schade, dieses Wissen an die nächste Technikfreak-Generation weiterzugeben.

Am 3. Mai lädt das rock'n'popmuseum in Gronau zu einer Vortragsveranstaltung mit dem Studioprofi ein.

Weitere Links zu John Oram, seinem Studioprogramm und zur Gronauer Pop-Pilgerstätte:

rock'n'popmuseum:
Ex-Tontechniker der Beatles kommt am 3. Mai nach Gronau

Gronau (Pressemitteilung/06.04.2005) - An den Reglern sorgte er für den einzigartigen Studiosound der vier aus Liverpool und genießt bis heute einen legendären Ruf als Toningenieur. Aber John Oram ist auch die erste Adresse, wenn sich Weltstars ihr Privatstudio einrichten. Der britische Soundguru ist am 3. Mai 2005 im rock´n´popmuseum zu Gast und spricht zum Thema "The Development Of Recording And Audio-Technique From The Beatles Till Now". Ein Pflichttermin nicht nur für Musiker mit Studioambitionen.

Orams Karriere begann vor 45 Jahren als professioneller Schlagzeuger bei Marianne Faithful. Sein Talent für die Elektronik mündete in einem Abschluss als Diplomingenieur. In der Beatles-Ära wirkte er bei VOX an der Entwicklung so berühmter Verstärker wie dem AC50 und dem "Super Beatle" mit, er betrieb ein eigenes Studio und war Produzent.

Foto: John Oram in den sechziger Jahren(C) Alphabet Belmont Ltd. 2005
John Oram in den sechziger Jahren
© Alphabet Belmont Ltd.

Anschließend war John Oram 14 Jahre Technischer Berater bei Trident Audio Developments - damals noch ein Ableger der Trident-Studios von Norman und Barry Sheffield - deren digital gesteuerte "TSM" - und "Series 80" Analog-Konsolen bis heute einen sagenhaften Ruf wegen ihres warmen Analog-Sounds genießen. Sein Know-How der "Surface-Mount"-Leiterplattentechnik bei der Konstruktion analoger Schaltkreise inspiriert bis heute die Produktpalette der Marken Oram und Trident. Bauteile, die Orams Handschrift als Konstrukteur tragen, finden sich in Produkten der professionellen Tontechnik, u.a. von VOX, in Equalizern und vielen Studiogeräten.

Bekannte Anwender von Trident/ Oram- Produkten sind Produzenten wie u.a. Al Schmitt (Diana Krall), Lee Herschberg (Frank Sinatra, Ricky Lee Jones), Bob Rosa (Whitney Houston, Mariah Carey, Duran Duran, Toots & The Maytals), David Kershenbaum (Tracy Chapman) und George Lucas' Skywalker Sound Inc. (Kronos Quartet, Pearl Jam, Philip Glass, viele aktuelle Filmhits).

Als Studiotechniker in der wichtigsten Schaffensphase der Pilzköpfe genießt Oram bis heute einen legendären Ruf als Toningenieur. Weltweit berät er als "The Father of the British EQ" Weltstars bei der Einrichtung privater Tonstudios und pflegt bis heute engen Kontakt zu den noch lebenden Ex-Beatles Paul McCartney und Ringo Starr.

Aus seiner privaten Sammlung von Beatles-Devotionalien stellt John Oram dem rock'n'popmuseum eine Reihe von Exponaten als Dauerleihgaben zur Verfügung: Eine originalbesaitete Gitarre des Beatles-Gitarristen George Harrison (+2001) und das Mikrophon ihrer ersten US-Tournee mit der dazu gehörigen Holz-Transportbox. Über dieses Mikrophon sangen John Lennon und Paul McCartney u.a. während des legendären Konzerts 1966 im Shea Stadium.

Der britische Soundguru referiert am 3. Mai 2005 ab 19.00 Uhr zum Thema "The Development Of Recording And Audio-Technique From The Beatles Till Now". Der Vortrag ist ein "Pflichttermin" nicht nur für Musiker mit Studioambitionen, sondern auch für historisch interessierte Popfans.

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German BEAT! berichtet

Chantalaufnahmen in den Abbey Road Studios erscheinen bald auf CD

Auf dem Stand von Stoll Gitarren trafen wir Ralf Gauck, seines Zeichens Bassist unter anderem bei der rheinhessischen Instrumentalformation Chantal. Wir erinnern uns noch ziemlich gut an den Auftritt einiger Chantal-Musiker auf der Acoustic-Stage anläßlich der letztjährigen Musikmesse in Frankfurt - German BEAT! berichtete darüber. Seinerzeit war die Rede von Plattenaufnahmen in den legendären Abbey Road Studious. Und in der Tat begab sich die Gruppe Ostern 2004 auf die Spuren der Beatles.

Während dieser Tage war man vornehmlich mit der Produktion der Live-DVD und -CD "Chantal meets Tony Sheridan" beschäftigt, die dann im November letzten Jahres erschien. Daneben nahmen das Ensemble von Chef Michael Hofmann von der Weiden an historischer Stelle einige Beatles-Melodien auf.

Wie uns Ralf Gauck nun wissen ließ, wird Chantals neue Studio-CD in den nächsten zwei bis drei Monaten erscheinen.

Weitere Links:

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German BEAT! berichtet

Laurence Juber - Ein Spiel für zwei und eine neue CD

Foto: Laurence Juber (C) www.laurencejuber.com 2004.
Himself © laurencejuber.com

Frankfurt/Main (gbip/14.04.2004) - Der 1952 in London geborene Laurence Juber gehört ohne jede Übertreibung zu den besten Fingerstyle-Gitarristen der Welt. Wer den Grammy-Gewinner auf einer seiner vielen Touren oder auf CD gehört hat, weiß das. Immerhin war Laurence Juber u.a. drei Jahre Gitarrist bei Paul McCartneys Band "Wings", er spielte mit George Harrison, Ringo Starr, Al Stewart, Air Supply oder The Monkees. Für seine exquisite Gitarren-Technik erntete er überdies so gut wie alle wichtigen Preise der Zunft.

Foto: Atogramm von LJ (C) German Beat 2005.
Juber-Autogramm
© German Beat

Juber war während der Musikmesse täglich vom 6. bis 9. April zu Gast auf der Acoustic-Stage. Die Auftritte dauerten jeweils eine halbe Stunde. Was der Ex-Wings zu bieten hatte, war schlichtweg sensationell. Schloß man die Augen, meinte man, zwei Gitarrenspielern zuzuhören. Fehlanzeige - die Fingerstyle-Technik erlaubt ihm, dem Saiteninstrument ungeahnte Akkorde und Tonfolgen zu entlocken. Mit einer ungeahnten Leichtigkeit und einem gewinnenden Lächeln fesselte der Musiker sein Publikum. Wer sich einen Eindruck von dieser Kunst verschaffen möchte, dem enpfehlen wir die Soundbeispiele auf Laurence Jubers Homepage.

Übrigens - Laurence bereitet gerade eine neue CD mit dem Titel "LJ Plays Wings" vor. Er verriet uns, daß die Scheibe in etwa zwei Monaten auf den Markt kommen wird.

Weitere Informationen:

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German BEAT! berichtet

Johns musikalischer Geist wehte über dem Frankfurter Messegelände

Frankfurt/Main (gbip/14.04.2005) - Auch in diesem Jahr war der John-Lennon-Talent-Award mit eigenem Stand auf der Frankfurter Musikmesse zugegen. Im Gepäck was fürs Auge: Die Fotoausstellung "Beatlemania", die in Frankfurt erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert wird. Die sammlung umfaßte vielleicht zwei dutzend großformatige Schwarz-Weiß-Fotos mit Beatles- und Fanmotiven anläßlich der Bravo-Blitztournee 1966 in Deutschland. Beatles-Experte und Talent-Award-Coach Ulf Kröger und sein Team präsentierten jedoch vordergründig nicht die alte, geschichtsträchtige Musik sondern bot auch Newcomern und Young Professionals die Chance, sich einem fachkundigen Publikum zu stellen.

Der Namenspatron des Wettbewerbes - John Lennon - steht nicht nur für das erfolgreiche Gestrige, sondern für das Zeitlose und Innovative. Der Talent-Award sucht deshalb gerade jene Nachwuchskünstler aus dem Pop- und Rockbereich mit Potential für neue Azusdrucksformen und mit dem Mut ihren eigenen Weg zu gehen. Der John-Lennon-Talent-Award fördert seine protagonisten nur nur mit einem Preis oder einem Scheck - Ein Stab von Coaches fördert den künstlerischen Entwicklungsprozeß und gibt Newcomern das nötige Wissen und Handwerkszeug für eine erfolgreiche und nachhaltige Karriere.

Hier gibt es alle relevanten Informationen zu der einzigartigen, wie professionellen Talentschmiede und zu einem seiner Coaches:

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German BEAT! berichtet

Estrel Beatles Festival wirbt auf der Musikmesse um Fans und Wettbewerbsbands

Convention geht in die dritte Runde -
Klaus Voormann und Pete Best sind unter den Talkgästen

Frankfurt/Main (gbip/15.04.2005) - Auf der Musikmesse am Stand des John-Lennon-Talent-Awards stellte Estrel auch sein Konzept der diesjährigen Beatles-Convention in Berlin vor. Mit dem 3. Estrel Beatles Festival Berlin wollen Produzent Bernhard Kurz und der Hamburger Beat-Experte Ulf Krüger vom 16. bis 17. Juli die Beatlemania in der Hauptstadt erneut entfachen und haben ein Programm zusammengestellt, bei dem zahlreiche Wegbegleiter der Beatles in Talkrunden für die nötige Aufmerksamkeit sorgen. Erwartet werden unter anderem:

  • Klaus Voormann
  • Pete Best
  • Ted Taylor
  • Gibson Kemp.

In zahlreichen Ausstellungen, darunter Exponate der "BeatlesOnTour"-Ausstellung von Frank Seltier und Fotos zur "Beatlemania" vom John Lennon Talent Award können sich die Besucher ein Bild von den Fab Four und ihrer Fangemeinde machen. Auf einem großen Händlermarkt gibt es alte Platten, signierte Fotos, aber auch Musikinstrumente, T-Shirts und alles, was mit den Pilzköpfen aus Liverpool zu tun hat, zu bewundern und zu kaufen. Und es besteht auch die Möglichkeit, Sammlerstücke vom Beatles-Experten Uwe Blaschke, der selbst mit Teilen seiner berühmten Memorabilia-Ausstellung vertreten sein wird, schätzen zu lassen.

Als musikalischen Höhepunkt präsentiert das Estrel Berlin die Musical-Biographie "all you need is love!", die schon in Australien, Neuseeland, USA, China, der Schweiz sowie in Hamburg, Essen und auf der Seebühne am Chiemsee für Furore sorgte. Die Show erzählt die Geschichte der Beatles - von den Anfängen auf der Reeperbahn bis zum letzten Konzert auf dem Dach des Apple-Gebäudes in London. Alle Musiker singen live gesungen und sehen dabei den Originalen auch noch verblüffend ähnlich.

Neben den international renommierten Beatles-Conventions in New York, Liverpool, Chicago und Los Angeles findet mit dem Estrel Beatles Festival Berlin 2005 bereits zum dritten Mal in Deutschland eine solche mehrtägige Convention statt. Dabei handelt es sich um das größte Beatles-Festival auf dem europäischen Kontinent. Veranstaltungsort ist das Estrel Berlin, Europas größter Convention-, Entertainment- & Hotel-Komplex, das zwei Tage lang Anlaufpunkt von Beatles-Fans aus der ganzen Welt sein wird. Ulf Krüger, der sich mit den Fab Four bestens auskennt, initiierte bereits die ersten beiden Estrel Beatles Festivals sowie 2004 in Zusammenarbeit mit Bernhard Kurz das Ruhr Beatles Festival in Essen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Convention-Ort gibt es hier:

Chance für junge Bands!

Noch bis zum 25. Mai haben junge Bands Zeit sich für den Wettbewerb "Auf den Spuren der Beatles" anzumelden, um beim Estrel-Festival gegeneinander anzutreten. Bis zu zwölf Amateur-Formationen treten um die Gunst von Jury und Publikum an. Die Musikrichtung - ob Hip-Hop, Punk, Soul - ist dabei egal. Hauptsache es kommt dabei eine gelungene Neuinterpretation eines Beatles-Songs heraus. Vielfalt und Originalität sind ausdrücklich gewünscht.

Jede Gruppe hat 20 Minuten Zeit für ihre Live-Performance. Eine hochkarätige Jury kürt die Sieger. Mitmachen lohnt sich - Am Ende winken Preise, die den Start für eine Karriere bedeuten können, darunter Musikinstrumente, bezahlte Auftritte sowie ein Wochenende mit allen Bandmitgliedern in Deutschlands größtem Hotel, dem Estrel Berlin.

Interessierte Bands wenden sich an die Festivalleitung, Cordia Viehrig, Tel.: 0 30/68 31-2 22 27 oder E-Mail: c.viehrig@estrel.com.

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