Paul McCartney: Ecce Cor Meum - The World Premiere Live From Royal Albert Hall [DVD, VÖ: 15. Februar 2008] oder
Ecce Cor Meum [CD, VÖ: 22. September 2006]

"Ich denke, das hat mir alles sehr viel bedeutet"

DVD-Cover (c) EMI Music Germany
DVD-Cover © EMI Classic

Frankfurt am Main (gbip/15.02.2008) - "Ecce Cor Meum (Behold My Heart)" ist McCartney drittes Werk für Chor und Orchester. Die CD erschien bereits im September 2006. Im darauffolgenden November fand die Welturaufführung in der Londoner Royal Albert Hall statt. Die Vorstellung wurde aufgezeichnet und erschien heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz als DVD.

Die Aufführung stand unter der Gesamtleitung von Gavin Greenaway. Die Mitwirkenden (wie bei der CD-Einspielung) waren Kate Royal (Sopran), das Orchester Academy of St Martin In The Fields, der Chor "London Voices" sowie die Knabenchöre des Magdalen Colleges aus Oxford und des King's College aus Oxford. Die Royal Albert Hall zeigt sich wieder einmal wie geschaffen für eine solche Veranstaltung. Das Ambietente fiel dem Klassikangebot entsprechend nüchtern aus. Liest man die Konzertberichte, fallen die Rezensionen positiv aus. "Ich hatte an diesem Abend aber das Gefühl, an einem bedeutenden Ereignis teilgenommen zu haben. Vor Paul McCartneys Leistung - und es ist ja kein Spleen, sondern mittlerweile der vierte große Ausflug in die Klassik - habe ich den allergrößten Respekt. 'Ecce' ist sein bisher reifstes, überzeugendstes Werk", schreibt Ansgar Bellersen, Co-Betreiber des Internetforum "www.erdbeerfelder.de".

Über die musikalischen Qualitäten von "Ecce" haben wir bereits im Zuge der CD-Veröffentlichung ausgelassen. Eines zeigt sich bei diesem Oratorium ganz deutlich: Der Ex-Beatle ist um eine großartige Melodie selten verlegen, lediglich sein Stil bietet Kritikern eine große Angriffsfläche. Oft als seicht und warmgeduscht verschrien, geraten seine ansonsten griffigen Kompositionen ins Abseits.

Ungeachtet dessen, man sieht dem ganzen Ensemble die Spielfreude förmlich an - nun ist den Akteuren kaum vergönnt, eine Uraufführung im Beisein des Komponisten zu zelebrieren. Am Ende regnete es im Saal Konfetti und ein bescheidener McCartney dank den Mitwirkenden für ihre hervorragende Arbeit. Zu recht. Die Academy ist weltberühmt und als Kammerorchester spezialisiert auf Barock und Frühklassik. Von diesem Ensemble gibt es auch hervorragende Mozarteinspielungen. Kate Royal, die große Solistin des Abends, klingt nicht nur engelsgleich, sie sieht auch entsprechend aus.

Dem Konzert ist die 47-minütige Dokumentation vorangestellt, in der McCartney aber auch die anderen Mitwirkungen über die Werkentstehung, dessen Aufnahme und Uraufführung berichten. Man merkt McCartney - und Experten wie der renommierte Chorleiter Bill Ives bestätigen das ebenfalls - hat sich gut beraten lassen. Das Feature ist interessant und gibt dem Laien viele Einblicke in einen solchen Schaffensprozess - aber auch in McCartneys Seele und Trauerarbeit (um seine verstorbene erste Ehefrau Linda). "Ecce Cor Meum handelt von Wahrheit, Liebe, Aufrichtigkeit und Güte, alles Sachen, von denen ich dachte, das sie mir etwas im Leben bedeuten", fasst Sir Paul sein Werk zusammen. Die Sprache auf der Dokumentation ist englisch. Es gibt leider keine Untertitel.

Unser Fazit: Ein beeindruckendes Konzert. Ein klassisch produziertes Konzertvideo - ohne viel Schnick-Schnack. Der Konzertmitschnitt umfasst "nur" die Aufführung von "Ecce Cor Meum" und nicht den vorangestellten Querschnitt aus McCartneys Klassikwerk. Das Oratorium dauert rund 67 Minuten. Der Ton ist klar: In PCM-Stereo, Dolby Digital 5.1 oder DTS 6.1. Im Surroundsound leisten die Frontlautsprecher den höchsten "Durchsatz".

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Panne verhinderte rechtzeitige Fertigstellung des Produktes

Frankfurt am Main (gbip/14.10.2008) - Man sieht, die neue DVD hat schon eine bewegte Ankündigungsgeschichte hinter sich. Wir haben mittlerweile erfahren, dass eine Panne bei der Druckerei die rechtzeitige Fertigstellung im November des letzten Jahres verhindert hat. Die Rede war davon, dass für das Booklet falsches Papier verwendet wurde. Sieht man heute das Ergebnis, so wundern wir uns schon. Dieses Druckwerk ist beileibe nicht das Nonplusultra - ganz normal halt. Das Booklet ist lediglich eine Klappkarte mit Titel und Credits. Zusätzlich liegt eine Art Konzertplakat (gefaltet) mit rückseitig abgedruckten Fotos bei.

Bei der DVD selbst brauchen die Erwartung nicht ganz so niedrig geschraubt zu werden. Wir haben in die DVD hineinschauen können. Unser erster Eindruck: Ein beeindruckendes Konzert. Ein klassisch produziertes Konzertvideo - ohne viel Schnick-Schnack. Der Ton ist klar. Im Surroundsound leisten die Frontlautsprecher den höchsten "Durchsatz". Der Konzertmitschnitt umfasst "nur" die Aufführung von "Ecce Cor Meum" und nicht den vorangestellten Querschnitt aus McCartneys Klassikwerk. Das Oratorium dauert rund 67 Minuten. Außerdem ist auf der DVD eine 47-minütige Dokumentation mit umfangreichen Kommentaren vom Meister selbst über "Ecce", dessen Entstehung und Umsetzung, enthalten. Die Sprache ist englisch. Es gibt jedoch keine Untertitel.

"DVD Cor Meum" - ab 16. November erst ab 8. Februar 2008 15. Februar 2008 im Handel

Frankfurt am Main (gbip/24.10.2007) - Wie wir heute per E-Mail von EMI Classics Germany erfahren haben, wird die VÖ der DVD "Ecce Cor Meum" bis in den Februar 2008 hinein verschoben. Es sieht ganz danach aus, dass im Vorwege des Novembertermins etwas schief gelaufen ist. Erst kürzlich war die DVD noch für den 16. November angekündigt. Die Vorfreude darauf dürfte angesichts der zu erwartenden Inhalte nicht signifikant getrübt werden.

Ereignisreiche DVD-Veröffentlichung

Frankfurt am Main (gbip/19.10.2007) - Am 16. November 2007 wird hierzulande das DVD-Album "Ecce Cor Meum" entgegen anders lautenden Meldungen bei EMI Classics erscheinen.

Das Videoalbum enthält neben einigen Features das gesamte Welturaufführungswerk. Laut Amazon umfasst die Titelliste: "Die renommierte Academy of St. Martin in the Fields grundiert die Chöre des King's College und des des Magdalen College, die London Voices und die Sopranistin Kate Royal. Live from The Royal Albert Hall Tracklisting: 01 Documentary: Creating "Ecce Cor Meum" - The Begin 02 Linda 03 The Writing Process 04 Ecce Cor Meum 05 Composing 06 The Team and Kate 07 The Organ 08 World Premiere 09 Ecce cor Meum - The Concert 10 II. Gratia 11 III. Interlude (Lament) 12 IV. Musica 13 V. Ecce cor Meum".

"Ich hatte an diesem Abend das Gefühl, an einem bedeutenden Ereignis teilgenommen zu haben. Vor Paul McCartneys Leistung - und es ist ja kein Spleen, sondern mittlerweile der vierte große Ausflug in die Klassik - habe ich den allergrößten Respekt. 'Ecce' ist sein bisher reifstes, überzeugendstes Werk", resümiert Erdbeerfelder-Admin Ansgar "Dr. O'Bell" Bellersen. Er weiß, wovon erspricht (siehe hier sein Konzertbericht ...). Kollege Ansgar war bei der Welturaufführung von "Ecce Cor Meum" am 3. November 2006 in der Londoner Royal Albert Hall unter den vielen tausend Zuschauern. Ab 16. November dieses Jahres können sich die "wenigen" Fans, die nicht in London waren, dieses einmalige Event auf DVD ins Wohnzimmer holen.

Webcast der amerikanischen Uraufführung

Übrigens, kurz nach der Londoner Premiere feierte "Ecce Cor Meum" seine amerikanische Erstaufführung in der New Yorker Carnegie Hall. Von diesem Ereignis gibt es bei unseren Kollegen vom Internetradio NPR den kompletten Mitschnitt via Webcast. Wir hören dort nicht nur das gesamte Werk "Ecce Cor Meum" sondern auch andere Stück aus McCartneys klassischem und modernem Repertoire.

Demnächst Deutschlandpremiere in Siegen und Hamm

Paul McCartneys klassisches Werk "Ecce Cor Meum" gelangt demnächst zur deutschen Erstaufführung. Den Anfang macht am 27. Oktober Siegen. Einen Tag später gastieren der Philharmonische Chor Siegen und mitbestreitende Ensembles im westfälischen Hamm. Vorverkaufsinformationen, ein Interview mit Hans-Werner Psotta, der Geschäftsführer des Philharmonischen Chores Siegen, relevante Links und alle aktuellen Informationen gibt es auf unserer Featureseite...

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Premiere in der Royal Albert Hall am 3. November 2006

Plakat des Premierenkonzertes (c) Foto: Ansgar Bellersen 2006
Foto: © A. Bellersen

Frankfurt/Main (gbip/08.11.2006) - "Von 'Love Me Do' bis 'Ecce Cor Meum' ist es ein unglaublicher Weg. 'Ecce Cor Meum' schreibt die Geschichte der Musik nicht neu. Keinesfalls", resümiert Erdbeerfelder-Admin Ansgar "Dr. O'Bell" Bellersen. "Ich hatte an diesem Abend aber das Gefühl, an einem bedeutenden Ereignis teilgenommen zu haben. Vor Paul McCartneys Leistung - und es ist ja kein Spleen, sondern mittlerweile der vierte große Ausflug in die Klassik - habe ich den allergrößten Respekt. 'Ecce' ist sein bisher reifstes, überzeugendstes Werk."

Am 3. November zelebrierte Paul McCartney die Welturaufführung seines neuen Oratoriums "Ecce Cor Meum" in der Royal Albert Hall in London. Unser Sulinger Forumskollege Ansgar und Moritz Puschke (Pressereferent des Deutschen Chorverbandes) gehörten neben der ARD zu den einzigen deutschen zugelassenen Medienvertreter. Auf den Featureseiten des Erdbeerfelder-Forums beschreibt "Dr. O'Bell" sehr eindrucksvoll seine Reise nach London, dem "Besuchsversuch" der Abbey Road Studios und natürlich ... dem Premierenabend - mit vielen Bildern von der Veranstaltung. [Hier weiterlesen!]

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Paulus, Paulus, Lead Us To Melody

Paul im Studio (c) MPL Communications Ltd licensed to EMI Classics 2006
© MPL Communications

Frankfurt/Main (gbip/29.09.2006) - Jemand, der so schöne Songs wie "Eleanor Rigby", "Let It Be", "Mull Of Kintyre" geschrieben hat - jemand, der als einer der "bedeutensten Komponisten seit Schubert" gilt (jedenfalls hat das kein Geringerer als Leonard Bernstein behauptet), braucht per se einen Ausflug in die klassische Musik nicht zu scheuen. Paul McCartney ist um eine großartige Melodie selten verlegen, lediglich sein Stil bietet kritischen Fans eine große Angriffsfläche. Oft als seicht und warmgeduscht verschrien, geraten seine ansonsten griffigen Popkompositionen wie "Freedom" ins Abseits.

Mit dem Album "Ecce Cor Meum" erscheint Sir Pauls drittes großes Werk für Chor und Orchester. Und mehr noch als beiden Vorgängern "Liverpool Oratorio" und "Standing Stone" liegt der Schwerpunkt auf der musikalischen Ausführung und ihren Melodien. Beim mehrmaligen Hören stellt sich ein gewisser Memoryeffekt ein. Einzelne Teile dieses einstündigen Oratoriums bleiben tatsächlich hängen. Damit ist Macca etwas gelungen, was bisher nur den Altmeistern vorbehalten blieb. Viele werden das berühmte "Halleluja" aus dem "Messias" von Händel kennen oder Vivaldis berühmtes Gloria. Nun reiht sich - in gebührendem Abstand wohlgemerkt - McCartneys "Spiritus, Spriritus" in die Riege ein.

Sir Pauls Sinn für markante Melodien aber auch sein über die Jahrzehnte feingeschliffener musikalischer Sachverstand zeichnen dieses Werk aus. Die nötige Reife erhält es - und da macht er keinen Hehl daraus ("Wenn es Beatlessong wäre, wüßte ich genau, was zu tun wäre. Aber das hier ist etwas ganz anderes.")- jedoch erst durch die Mitwirkung des klassikerfahrenen Produzenten John Fraser, des weltberühmten Symphonieorchersters Academy of St. Martin In The Fields, der kraftvollen Sopranistin Kate Royal und der renommierten Chöre aus Oxford und Cambridge.

Obwohl oder gerade weil McCartney eigenen Angabe zufolge acht Jahre an "Ecce Cor Meum" gearbeitet hat, besticht das Album auch durch ein stringentes Konzept. Die Arbeit am ersten Teil "Spiritus" zeigte McCartney aber auch seine handwerklichen Grenzen auf. Ohne die besonderen Anforderungen an Chorsängerinnen und -sänger zu kennen, ist die Komposition eines Oratoriums nicht denkbar. Beim "Liverpool Oratorio" muss ihm Carl Davis seinerzeit stark unter die Arme gegriffen haben. Bei "Ecce Cor Meum" sah sich der Beatle dieser Herausforderung nahezu alleine ausgesetzt. Aber er hörte auf seine Berater. Und so entstand aus einigen fulminanten Hooks ein spannender und abwechslungsreicher Chor- und Sopranreigen, der Hoffnung und Zuversicht ausstrahlt.

Der zweite Track "Gratia" holt die Hörerschaft punktgenau mit einer symphonischen Einleitung vom "Spiritus"-Schlussakkord ab und bringt später dank der Sopranistin Kate Royal das Thema Anmut überzeugend rüber. Die Chöre sorgen für einen breiten und fulminanten Klangteppich. Diese Hymne liegt in der Tradition großer Macca-Songs wie "Long And Winding Road", "Hey Jude" oder auch "My Love".

Verfolgt man den Lebenszyklus dieser Arbeit, so kam einer raschen Fertigstellung der Tod McCartneys erster Ehefrau Linda zuvor. Verständlich, dass diesem Schock eine Zeit tiefer Trauer folgte. Die Sir Paul jedoch versuchte, musikalisch auszudrücken. Das sogenannte Interlude greift den Klangteppich des vorangegangenen Stückes auf. David Theodores Oboenspiel verleiht ihm eine herzzerreissende Schwermut.

Das Lamento zeigt uns jedoch, dass Hoffnung, Zuversicht und Anmut kommen und gehen und nicht fortwährend aber hoffentlich für ewig gepachtet werden können. Fast konsequent folgt darauf "Musica". "Erfüll uns mit Freude, Freude soll über uns kommen, genau in dein Lied, direkt in das Herz eines wunderschönen Liedes". Ohne sich einer Religion zu bekennen, drückt das gesamte Album eine tief Gläubigkeit aus. Choralartig widmen sich Chor und Orchester im Anfangsteil von "Musica" dieser Thematik. Im Mittelteil brillieren Kate Royal und eine treffsichere Trompete ("Penny Lane" lässt grüßen). Das gesamte Klassikpatchwork gipfelt am Ende in ein donnerndes Bekenntnis "Wir sind glücklich | wenn wir lächeln | wir sind vom Glück erstrahlt | wenn wir singen".

Wäre das Album eine Popplatte, dann könne man getrost neben "Gratia" den Titelsong "Ecce Cor Meum" als Single auskoppeln. Aber Vorsicht, solch getragenes Liedgut verkäme denn womöglich als Schunkelode à la "We All Stand Together". Anders in der Klassikabteilung. McCartney setzt auf die Soundfülle der versammelten drei Chöre und die variable Instrumentierung der Academy. Schließlich endet auch dieses Stück in eine fulminante Coda. "Mit dem Schlussakkord war ich geneigt aufzustehen und langen Beifall zu spenden", bekennt sich German BEAT!-Herausgeber Sven. "Das neue Klassikalbum 'Ecce Cor Meum' besticht vor allem durch seinen Melodienreichtum und seine variable Umsetzung. Chor, Soloparts und symphonische Akzente wechseln sich ab und verschmelzen an anderer Stelle wieder zu einer homogenen Einheit."

Das Libretto zu "Ecce Cor Meum" ist das Glaubensbekenntnis einer der größten Künstler der Popgeschichte. Bemerkenswert - wo doch selbst McCartney sich in erster Linie als Musiker sieht und gar nicht so auf lyrische Akzente setzt, wie weiland ein John Lennon. Vielen wird das Album zu langatmig vorkommen, glaubt man ersten Reaktionen in Internetforen. Zitiert Wikipedia Albert Schweitzer richtig, scheint das Oratorien eigen zu sein. So seien "Zuhörer nach spätestens drei Teilen [Anm.: von Bachs Weihnachtsoratorium] so erschlagen ..., dass sie 'die große Schönheit der Stücke nicht mehr richtig wahrnehmen' können". McCartneys Musik in "Text und Ton" weiß auch eine ganze Menge zu erzählen. "Für mich ist Pauls neue Klassikscheibe eine Art musikalisches Hörbuch für Fans. McCartney überrascht auch wie bei 'Chaos And Creation In The Backyard' durch feinsinnige Instrumentierungen und Arrangements. So gesehen dürfte 'Ecce Cor Meum' auch unter angestammten Klassikfans seine Freunde finden", sagt jemand wie Sven, der ansonsten McCartneyalben wie "Wings Wild Life" zu seinen Favoriten zählt.

Weltpremiere von "Ecce Cor Meum" am 3. November in London

Übrigens "Ecce Cor Meum" wird am Freitag den 3. November 2006 in der Londoner Royal Albert Hall in einer Weltpremiere uraufgeführt. Weitere Informationen gibt es auf einer eigenen Webseite. Dort wird zur Zeit auch ein TV-Trailer zum Album zum Download angeboten.

Weitere Informationen zum neuen Album und Downloadtipps, wie u.a. Podcasts, liefern tagesaktuell unsere Kolleginnen und Kollegen von Beatlemania. Einfach dort durch die "News" und "New Release" navigieren.

Der "Vollständigkeit halber" wollen wir nicht verschweigen, dass es auch heftige Kritiken hagelt. Stellvertretend verweisen wir auf einen Artikel von Burkhard Müller-Ullrich, der als Beitrag im WDR 5 lief. Dort heisst es u.a. "Doch, es gibt noch etwas Peinlicheres als öffentlich Privatwäsche zu waschen, und das ist das öffentliche Ausstellen von Dilettantismus." Laut klassik.com fehlt dem Werk jede "formkonzeptionelle Stringenz".

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Making Of "Ecce Cor Meum"

Webseite (c) EMI Music Canada 2006
© EMI Music Canada

Mississauga, Ontario (gbip/08.09.2006) - EMI Canada veröffentlichte auf seiner Onlineshop-Seite das Electronic Press Kit über das neue Klassikalbum des Ex-Beatle. McCartney führt durch dieses Special und erzählt über die Entstehungsgeschichte der Komposition wie auch über die Aufnahmen mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern: der Sopranistin Kate Royal, den Chören Boys of King's College Choir und Cambridge und dem Boys of Magdalen College Choir sowie der Academy Of St Martin In The Fields. Die Dokumentation dauert rund 12 Minuten.

Der musikalische Hintergrund spiegelt einen ansprechenden Querschnitt über die Aufnahmen wider. Unser erster Eindruck: Liebhaber fulminanter, spannungsgelandener Chor- und Orchesterarrangements kommen hier wieder voll auf ihre Kosten. Sir Paul versteht es abermals angestammte Musik vorsichtig ihren Wurzeln zu entreissen und in einen neuen Kontext zu stellen: So wird Klassik auch für die Popgeneration interessant.

Hier geht's zum [ Electronic Press Kit von EMI Music Canada ... ]

Übrigens, die Luxusedition von Paul McCartneys "Ecce Cor Meum" ist limitiert und präsentiert ein 60-seitiges Hardpaper-Booklet mit vielen aktuellen Fotos sowie den Songtexten in Englisch und Latein.

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The Times Podcast

London (gbip/02.09.2006) - Die offizielle Webseite Paul McCartney meldete am 17. August, dass für Mitte September ein Interview mit Sir Paul über dessen Werk "Ecce Cor Meum" veröffentlicht werden soll. Das Gespräch lässt sich ab dem 15. September für eine Woche von der Webseite der Times herunterladen.

Wörtlich heißt auf paulmccartney.com: "Paul will be giving an interview to The Times (UK) as part of their podcast initiative.

The interview will take place on Friday September 15th and go live that very same day on www.timesonline.co.uk where it be there exclusively for one week. Paul will be discussing his new album 'Ecce Cor Meum'"

Den Vorankündigungen zufolge wird es zwei verschiedene Ausgaben des Klassikwerkes geben: Desweiteren will das Onlinemagazin Beatlemania (-> Link) erfahren haben, dass der "Limited Deluxe Version" ein 60-seitiges Hardbackbook in Metallfolien-Prägedruck mit Noten, Lyrics und weiteren Fotos enthält.

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Sir Paul veröffentlicht neues Klassikalbum

Cover des neuen Albums (c) EMI Music Germany 2006
Cover des neuen Albums © EMI Music Germany

Köln (ots/01.08.2006) - Am 22. September 2006 wird Paul McCartney auf EMI Classics sein neues Klassikwerk Ecce Cor Meum veröffentlichen. Ecce Cor Meum (Behold My Heart) ist McCartneys viertes klassisches Album seit seinem 1991er Debüt mit The Liverpool Oratorio.

Die Arbeiten an Ecce Cor Meum zogen sich über acht Jahre hin. Wie bereits viele klassische Komponisten vor ihm wurde auch McCartney mit einer Komposition für das weltberühmte Magdalen College in Oxford beauftragt. Anthony Smith, von 1998 bis 2005 Präsident des renommierten College, bat Paul McCartney um ein Stück für die Eröffnungsfeier des neuen Konzertsaals. Dabei schwebte ihm Chormusik vor, "die junge Menschen auf der ganzen Welt singen können, etwa so wie der 'Messias' von Händel."

Ecce Cor Meum ist ein Oratorium in vier Sätzen, geschrieben für Chor und Orchester. Der Text umfasst sowohl englische als auch, in geringerem Maß, lateinische Passagen. McCartney's Lateinkenntnisse stammen noch aus seiner Schulzeit an der Liverpool Institute High School, wo er mit 12 Jahren bereits drei Sprachen erlernt hatte. Paul gibt zu: "Ich habe über die Jahre nicht alles behalten, da ich irgendwann einen anderen Weg eingeschlagen habe, aber meine Liebe zur Fremdsprache habe ich beibehalten, und da Chöre in der ganzen Welt auf Lateinisch singen und man diese Sprache überall kennt, fand ich es ganz angebracht, sie teilweise in diesem Stück zum Einsatz zu bringen."

Wie viele Komponisten begann Paul mit der Musik und sah sich dann nach einem passenden Thema um. Er hatte diverse Ideen für die Texte, doch erst als er bei einem Konzert von John Taveners Musik in der Kirche St Ignatius Loyola in New York mitwirkte, nahm die Sache Gestalt an. "Ich wartete auf meinen Einsatz und schaute mich in der Kirche um. Da fiel mein Blick auf eine Skulptur, unter der stand: 'Ecce Cor Meum'. Ich hatte in der Schule Latein gelernt, die Sprache hat mir immer gut gefallen. Also habe ich mich daran gesetzt und ich glaube, es heißt soviel wie 'Sieh mein Herz'."

Im November 2001 erlebte Ecce Cor Meum im Sheldonian Theatre in Oxford eine erste Vorab-Aufführung, gesungen vom Magdalen College Choir, unter der Leitung von Bill Ives. Bei diesem Erlebnis lernte Paul sehr viel hinzu: "Letztendlich habe ich alles regeln können, weil ich viele Missverständnisse korrigiert habe. Vieles habe ich vor der Aufführung im Sheldonian gelernt, und vieles danach. Ein erfahrener Komponist weiß, dass Kinder keine großen, lang gezogenen Passagen meistern können, sie haben einfach nicht die Energie und die Ausdauer. Während der Aufführung im Sheldonian gab es ein paar sehr schwierige Passagen, was mir vorher nicht so klar war, weil ich es auf dem Synthesizer ausprobiert hatte, und der hat ja eine endlose Ausdauer! Aber während der ersten Aufführung konnte der Solo-Sopran beim zweiten Teil nicht mehr; ich fürchte, ich hatte ihn schon beim ersten Teil an den Rand der Kräfte getrieben. Solche Dinge lernt man entweder direkt im Unterricht, oder man lernt sie aus Erfahrung. Es war also gut, dass wir das Stück viele Male durchgegangen sind. Wir haben große Chorpassagen gestrichen und fürs Orchester umgeschrieben. Wenn es sich um einen Song der Beatles gedreht hätte, hätte ich gewusst, was zu tun ist. Aber das war eine völlig andere Baustelle."

Ecce Cor Meum wurde im März dieses Jahres in den legendären Abbey Road Studios aufgenommen, produziert von John Fraser. Den Sopranpart singt die EMI Classics-Künstlerin Kate Royal, begleitet vom Boys of King's College Choir, Cambridge und dem Boys of Magdalen College Choir, Oxford; Gavin Greenway dirigiert die Academy Of St Martin In The Fields.

Quelle: EMI Music Germany

Weitere Informationen

Siehe auch:

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