Sean Lennon: Friendly Fire
[CD/DVD, VÖ: 29. September 2006]

Just Lennon!

Erfurt (gbip/27.04.2007) - Beim Studium der Newsseite unserer Kollegen von Beatlemania sind wir heute auf einen bemerkenswerten Artikel über Sean Lennon gestoßen. Der ewige Vergleich mit seinem verstorbenen Vater habe ihn, Sean, dazu veranlasst ein zweites Album zu produzieren, mit dem er sich emanzipieren wollte. Zum Abschluss seiner aktuellen Tour meinte er: "Ich habe in der Tat gespürt, dass das Publikum auf dieser Tour offensichtlich sehr vertraut mit meiner Musik war. Da waren auch ein paar alte Fans, die wirken gar ein wenig verloren, einzig dass sie enge Beatlesfans waren lies sie neugierig werden auf das, was John Lennon's Sohn wohl auf die Beine bringt."

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Frienfly Fire Welttournee

Sean Lennon (c) Marek Lieberberg Concerts 2006
Tourplakat
© Marek Lieberberg Konzerte

Sean Lennon gibt fünf Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Frankfurt/Main (gbip/24.01.2007) - Sean Lennon und seine Band kommen für fünf Konzerte in unsere Region. Sean Lennons Bonus-DVD zum Album "Friendly Fire" wurde kürzlich von unserer Redaktion zum "Video des Jahres" in der Kategorie "Inspired by The Beatles" gekürt, siehe auch hier.

In einem kürzlich in der Onlineausgabe der FAZ erschienenden Artikel steht geschrieben: "'Friendly Fire', das zweite Album des Sängers und Multi-Instrumentalisten, verströmt eine solch Unbefangenheit, dass man meint, hier musiziere einer wahrhaftig ganz ohne Ambitionen. Und so scheint die eigentliche Botschaft dieses Albums denn auch zuallererst zu lauten: 'Ich bin wieder da!'"

Sean Lennon kommt nach Deutschland, um sein neues Album vorzustellen. Karteninfos siehe unter Eventim.

  • 4. Februar 2007, Columbiahalle, Berlin (Deutschland)
  • 6. Februar 2007, WUK, Wien (Österreich)
  • 9. Februar 2007, Backstage, München (Deutschland)
  • 13. Februar 2007, Les Docks, Lausanne (Schweiz)
  • 14. Februar 2007, Abart, Zürich (Schweiz)
  • Weitere europäische Termine siehe auf Seans Webseite.
Sean Lennon Carole Epinette Session(c) Carole Epinette
Carole Epinette Session

Sean Lennon - Der einzigartige New Yorker Künstler ist Anfang Februar live in Berlin und München zu erleben

Köln (ots/23.01.2007) - Es gibt leichtere Aufgaben, als als Sohn von John Lennon und Yoko Ono die Künstlerlaufbahn einzuschlagen und dabei nach Eigenständigkeit zu streben. Wie sein Halbbruder Julian hat auch Sean Lennon, der schon im Alter von sechs Jahren auf seiner Mutters Album "Seasons Of Glass" zu hören war, mit neun den Song "It's Alright" für das Yoko-Ono-Tributealbum "Every Man Has A Woman" performte und mit 13 in Michael Jacksons "Moonwalker"-Film zu sehen war, eine schwere Last zu tragen. Doch der Sänger, Musiker, Songwriter und Schauspieler Sean Ono Lennon ging stets seinen Weg, unbeeindruckt von scheinbar übermächtigen Fußstapfen.

Nach diversen Kollaborationen, u.a. mit Lenny Kravitz und seiner Mutter, mit denen er auch 1991 den Allstar-Golfkriegsprotest mit "Give Peace A Chance" organisierte, schloss er sich 1997 als Tourbassist der in New York lebenden japanischen Indie-Noise-Pop-Band Cibo Matto an. Die Keyboarderin Yuka Honda wurde bald zu seiner Geliebten und kreativen Ergänzungsfläche. Honda inspirierte Sean Lennon nicht nur zu dessen erstem Album "Into The Sun", sondern übernahm dafür auch die Produktion und diverse musikalische Parts. Adam Yauch von den Beastie Boys liebte die Songs auf Anhieb und signte Lennon für das Label Grand Royal, wo das Album "Into The Sun" im Mai 1998 erschien.

Die Kritiker zeigten sich beeindruckt vom Talent des Lennon-Sohns, konnten sich Vergleiche mit dem überlebensgroßen Vater aber dennoch nicht verkneifen. Sean veröffentlichte 1999 mit "Half Horse Half Musician" noch eine EP, die allerdings neben den beiden neuen Songs "Heart & Lung" und "Happiness" vornehmlich bekanntes Material in neuen Mixen oder alternativen Versionen enthielt. Ansonsten zog sich Lennon zurück in die New Yorker Künstlerszene und machte sich in der Musikszene - abgesehen von sporadischen Auftritten mit u.a. Mutter Yoko, Paul Simons Sohn Harper oder Vincent Gallo - eher rar.

Ganze acht Jahre dauerte es schließlich, bis Sean Lennon nun Ende 2006 mit "Friendly Fire" das zweite Meisterstück folgen ließ. Das neue Album ist kohärenter ausgefallen als der Vorgänger, rückt das Piano in den instrumentalen Vordergrund und begeistert den Hörer mit melancholischem Indie-Pop und dezentem Sixties-Flair. Dass die Platte weniger leichtfüßig daherkommt als "Into The Sun" liegt vor allem am Thema: "Friendly Fire" handelt von einer romantischen Tragödie, die Sean Lennon vor ein paar Jahren selbst durchlebt hat: Seine Freundin schlief mit seinem besten Freund, der wenig später bei einem Motorradunfall ums Leben kam. Zeit, diese Erlebnisse gemeinsam aufzuarbeiten, gewährte das Schicksal somit nicht, daher wählte der Künstler nun diesen Weg, um das Geschehene abzuschließen. Hatte Lennon auf seinem Debüt noch fast alle Instrumente selbst eingespielt, vertraut er nun auf die Kraft einer Band. Komponiert wurde der Löwenanteil von "Friendly Fire" zwar wiederum von ihm allein, doch an den live eingespielten Aufnahmen waren auch langjährige Weggefährten wie Jon Brion (Orgel, Gitarre und Drums), Yuka Honda (Klavier, Keyboards, Bass), Harper Simon (Gitarre) und Bijou Phillips (Backgroundgesang) beteiligt. Das Ergebnis spricht für sich. Nicht allein die Singles "Dead Meat" und der Titeltrack "Friendly Fire" offenbaren große Songwriting-Kunst, auch düstere Balladen wie "Parachute" und "Tomorrow" faszinieren mit beeindruckender Intensität. Man sollte sich die seltene Gelegenheit nicht entgehen lassen, diesen eigenwilligen Performer live zu erleben, der mehr als nur das Charisma von seinem Vater geerbt zu haben scheint.

Quelle: EMI Music Germany

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Lennon Junior war gestern

Interview mit Sean im Download

Frankfurt/Main (gbip/10.12.2006) - In einem kürzlich auf mp3.com geführten Interview erzählt Sean Lennon über seine vielschichtige Beziehung zu den Beatles, über den Ellbogen als erogene Zone und über einige fantastische Alben. Die ganze Story gibt es hier im Download ...

Radiokonzert mit Sean Lennon im Internet

Frankfurt (gbip/28.10.2006) - Einem Hinweis auf den Erdbeerfeldern verdanken wir unsere folgende Nachricht. Lennon trat am 27. Oktober im World Cafe Live in Philadelphia mit seinem aktuellen Soloprogramm auf. Der Radiosender WXPN strahlte die Sendung im Rahmen des Programmes "Live Fridays From XPN" aus. Der 31jährige Musiker (voc, g) wurde begleitet von Yuka Honda (keyb), Cameron Greider (g, back voc), Brad Albetta (bass, back voc) und Bill Dobrow (dr, back voc). Eigenen Angabe zufolge, war dies das erste Livekonzert der Band. Sie spielten die Stücke "Dead Meat", "Wait for Me", "Friendly Fire", "Would I Be the One", "Parachute", "Headlight", "Spectacle" sowie "Falling Out of Love" - alle samt aus Seans aktueller CD "Friendly Fire".

Die Band ist klasse, die Songs kommen super rüber ... bis auf Seans dünne Singstimme. Obwohl seine Sprechstimme und seine Jokes mit der Moderatorin Helen Leicht stark an die seines Daddys erinnern.

Das über 51 Minuten lange Programm "Sean Lennon in Concert" wird im Internet auf den Seiten des NPR (National Public Radio) angeboten. NPR ist eine international tätige Produktions- und Vetriebsorganisation nichtkommerzieller Nachrichten, Gesprächs- und Unterhaltungssendungen.

Sean Lennon (c) Steve Gainer 2006
Sean Lennon © Steve Gainer

Exzellentes beatlesques Songsmaterial

Frankfurt (gbip/02.09.200608.10.2006) "Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen", so spricht der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe. Spätestens mit diesem Album sollte den Kritikern klar werden, Sean Lennon hat sein Erbe redlich erworben. Das Album trägt beatlesque Züge. Nun, wenn einer schon die Gabe hat, wie einer der Fab Four zu klingen, dann soll er sein Talent nicht verbergen. Was im übrigen auch für Seans Halbbruder Julian Lennon gilt.

Und dennoch hat Sean Lennon für sich einen Duktus gefunden, der sich von dem seiner männlichen Verwandten unterscheidet. Bisweilen erinnern Lennons feinsinnige Melodien und Instrumentierungen wie "Friedly Fire", "Dead Meat, "Wait For Me", "Parachute" oder "Spectacle" eher an den Backkatalog seiner Mutter Yoko Ono. Auf dem neuen Album scheinen sie alle wie in ein Konzept aus Liebesschmerz und Todessehnsucht gegossen: Die Verarbeitung des Verlustes seiner Freundin an seinen besten Freund. Popmusik für die blaue Stunde - Mehr Moll als Dur!

Lennon legt den Schwerpunkt auf einfache aber prägnante Melodien, die er jedoch nach allen Regeln der Kunst in diffizile Instrumentierungen und Harmonien auflöst. Viel Gitarre, viel Piano und bombastische Keyboardsätze mit ebenso aufgepumpten Harmoniegesängen. "Schon irgendwie seltsam", schreibt das deutschsprachige Onlinemagazin Nonstop, "dass mir beim Hören von 'Friendly Fire' immer wieder Paul McCartney durch die Gedanken geistert." Beatles hin oder her - man wird das Gefühl nicht los, alles schon mal gehört zu haben - aber macht das was? Nö! Knapp 40 Minuten dauert die Scheibe: Lennon bewegt sich sicher durch verschiedene Stilrichtungen: mal loungig, mal surreal, mal Ballade, auf der anderen Seite wieder straighter Gitarrensound. Aber es ist und bleibt Pop - nicht mehr und nicht weniger.

Ihm zur Seite standen einige recht ambitionierte Musiker, wie der Gitarrist Harper Simon (Paul Simons Sohn - nur der Vollständigkeit halber erwähnt), Pianistin und Keyboarderin Yuka Honda bis hin zu einem Weggefährten "Papa Lennons" Jim Keltner. In Jordan Galland fand er einen weiteren Partner, der ihm bei der Komposition unter anderem des wohl stärksten Albumstücks "Spectacle" unterstützte. Die Truppe war handwerklich so gut drauf - die nahmen fast alle Albumtitel in einem Take auf. Gewöhnungsbedürftig ist lediglich Seans Gesangsstimme, die das Onlinemagazin Stylus zugleich als "froggy voice" bezeichnete.

Ein Bonus, das die Bezeichnung Bonus endlich einmal verdient

Sean Lennon (c) Steve Gainer 2006
Sean Lennon © Steve Gainer

Für den Bonus ließ Lennon sich etwas Ungewöhnliches einfallen. Regisseur Michele Civetta drehte auf der Basis einer geänderten Trackfolge einen Kurzfilm. Die einzelnen Videoclips vereinigen sich zu einem Gesamtwerk, welches das Grundthema "Scheitern und Verrat einer Liebe" aufgreift. "Friendly Fire - The Film" zeugt von cineastischem Format - die bisweilen surrealen Szenen lösen sich in große Bilder auf. Das gemeinsame Auftreten Lennons mit Filmsternchen, Models und Freunden wie Lindsay Lohan, Bijou Phillips, Asia Argento, Carrie Fisher, Devon Aoki und Jordana Brewster verleihen dem Projekt zusätzlichen Glanz.

"Doch für einen Musikbegeisterten wie auch Musiker", so German BEAT!-Herausgeber Sven, "zählt die soundtechnische und künstlerische Umsetzung der Songs." Die Stücke wurden für Dolby Digital 5.1 und Stereo neu gemischt oder zum Teil mit neuen Takes versehen, wie beispielsweise "Friendly Fire", das im ersten Teil nur mit Gitarre und Gesang dargeboten wird (auch nicht schlecht) und dann in das bekannte Arrangement wechselt. Ebenfalls im Bonus befindet sich der bereits im Internet veröffentlichte Trailer mit Albumausschnitten als Soundtrack.

Das Booklet ist schmal gehalten, statt abgedruckter Texte finden wir Strichzeichnungen ("Fine Lines") und Credits. Weiß, Pink und Olivgrün sind die dominierenden Farben. Dies wie auch das Cover stehen im totalen Kontrast zum Film und zur ausdrucksstarken Musik. "Vielleicht finden Frauen Gefallen an dem Artwork", fragt sich German BEAT!-Herausgeber Sven, "ich jedenfalls nicht."

"Doch ... das neue Lennonalbum 'Friendly Fire' gehört nicht wegen des Covers oder wegen des berühmten Familiennamens seines Protagonisten auf die Empfehlungsliste für Beatlesfans. Vielmehr wegen der Umsetzung und des exzellenten beatlesquen Songsmaterials. Aus dem redaktionseigenen CD-Player jedenfalls bekommen wir die Scheibe momentan nur raus, weil wir derzeit auch an der Besprechung der aktuellen Compilation seines Vaters arbeiten wie auch an der eines wiederveröffentlichten Albums seines Onkels im Geiste."

Weitere Informationen

Siehe auch:

Album ohne Biss!?

Das Album hat nicht nur Freunde, jenseits unserer eigenen Meinung zu diesem Album, sind wir um Informationen und Objektivität bemüht. So schreibt das Fanzine Beatlemania: "Sean hat sich ganz viel Mühe gegeben. Aber leider hat das Album so überhaupt keinen Biss, null Höhepunkte, erzeugt ... nur eingeschlafene Füße." In eine ähnliche Richtung argumentiert auch das kanadische Musikmagazin Cokemachineglow: "Friendly Fire isn't angry enough to be a protest record, and therein also lies its greatest fault. Lennon doesn't move from his position of isolation through to catharsis, or rational engagement, or even denial, but simply submits his listener to the sound of defeat. Friendly Fire could have been an inspiring album, more than just a snapshot of the times for which it was written, but doesn't offer hope or solutions."

Das Portal Allmusic Guide findet nicht minder klare Worte: "As it stands, his career is starting to seem like a rich kid's holiday, and Friendly Fire has the same feel as Into the Sun: namely, it's a pleasant but forgettable arty pop record made by a guy who has some promise but little discipline."

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Pressemitteilung

Cover des neuen Albums (c) EMI Music Germany 2006
Cover des neuen Albums © EMI Music Germany

Köln (ots/August 2006) - Für sein zweites Studioalbum hat sich Sean Lennon enorm viel Zeit gelassen. "Friendly Fire", Nachfolger seines gefeierten Solodebüts "Into The Sun" aus dem Jahr 1998, ist eine cineastisch anmutende Suite von Songs, die mit dem Vorgänger den enormen Reichtum an musikalischen Stilen gemein haben, wobei die damaligen Freeform-Tendenzen nun Platz machen für eher traditionellere Songstrukturen und eine einheitlichere Thematik.

Die Jahre zwischen den beiden Alben nutzte Lennon für Kooperationen mit seiner Mutter Yoko Ono, Money Mark, Deltron 3030, Handsome Boy Modeling School, Vincent Gallo, Thurston Moore, John Zorn, Ryan Adams, The Boredoms und Ben Lee - um nur einige wenige zu nennen. In dieser Zeit konnte er außerdem "Friendly Fire" ganz natürlich entwickeln, in seinem eigenen Tempo und ohne sich hinsichtlich der Mitwirkung begabter Freunde, von denen er jede Menge hat, beschränken zu müssen.

"Nach dem ersten Album gab es eine lange Periode, in der ich von der Maschinerie der Musikindustrie desillusioniert war", sagt Lennon. "Mit der Arbeit im Studio, dem Musikmachen und den Liveauftritten habe ich jedoch nie aufgehört, all das passierte weiterhin, nur halt eher im Verborgenen. Mit 'Friendly Fire' möchte ich herausfinden, wie es sich anfühlt, mit meiner Musik wieder mehr an die Öffentlichkeit zu gehen."

Die Sessions zu "Friendly Fire" kamen so richtig ins Rollen, als Lennon den Produzenten und Toningenieur Tom Biller (unter anderem Mixer bei Aufnahmen von Fiona Apple und Kanye West sowie für die Soundtracks zu "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" und "I ? Huckabees") und Schlagzeuger Matt Chamberlain (Pearl Jam, Tori Amos) für zwei Wochen ins Studio bat.

Auf seinem Debüt spielte Lennon fast alle Instrumente selbst. "Friendly Fire" komponierte er zwar zum Großteil allein, für die Aufnahmen der Songs, die quasi-live meist nach einem einzigen Durchgang im Kasten waren, stellte er diesmal allerdings eine Band mit wechselnden Besetzungen zusammen. Zu der gehörten unter anderem Jon Brion (Orgel, Gitarre und gelegentlich Drums), Yuka Honda von Cibo Matto (Klavier, Keyboards, Bass), Harper Simon (Gitarre) und Bijou Phillips (Backgroundgesang).

Ein kindliches Piano-Präludium leitet das Eröffnungsstück "Dead Meat" ein, einen sanft und süßlich klingenden Song mit der Warnung "Am Ende wirst Du lernen / Man kriegt immer das, was man verdient". Stimmungsmäßig ähnlich gelagert ist der dunkle Romantizismus des zarten "Parachute", in dem es heißt "Wenn ich heute Nacht sterben muss / möchte ich wenigstens mit Dir zusammen sein".

Das liebliche und zugleich gespenstische "Tomorrow", die Ballade eines unter einem Fluch stehenden Liebhabers, klingt, als wäre es von einem Transistorradio aus dem Weltraum gefischt worden. "Headlights" wird von Handclaps und dem Schrammeln einer Akustikgitarre sowie anmutigen Gesangsharmonien angetrieben. Und das schwebende, sich nach und nach verflüchtigende "Would I Be The One" verarbeitet auf psychedelische Weise die Verworrenheit eines Marc Bolan, bevor schließlich - einsam und verlassen - der wortwörtlich zu nehmende Titel "Falling Out Of Love" das Album beendet.

Unter der Regie von Michele Civetta hat Lennon zu jedem Track des Albums auch einen Kurzfilm gedreht. In diesen extravaganten filmischen Snapshots, die zusammen ein Konzeptwerk über Verrat und Scheitern der Liebe ergeben, tritt Lennon gemeinsam mit Freunden wie Lindsay Lohan, Bijou Phillips, Asia Argento, Carrie Fisher, Devon Aoki und Jordana Brewster auf.

Die Erfahrungen, die Lennon einerseits bei den Albumaufnahmen zu "Friendly Fire", andererseits bei den Filmarbeiten sammelte, unterscheiden sich nach seinen Angaben sehr voneinander: "Musik ist unsichtbar. Einen Großteil der Zeit im Studio habe ich mit geschlossenen Augen verbracht. Nur gut, dass das beim Film nicht der Fall war."

Den Trailer zum Film gibt's unter http://www.capitolrecords.net/seanlennon/ als Online-Stream zu sehen.

Capitol Records veröffentlicht das Album "Friendly Fire" am 29. September.

Und hier noch die Album-Tracklist von "Friendly Fire":

1. Dead Meat (1)
2. Wait for Me (6)
3. Parachute (2)
4. Friendly Fire (5)
5. Spectacle(3)
6. Tomorrow (8)
7. On Again, Off Again (7)
8. Headlights (4)
9. Would I Be the One (9)
10. Falling Out of Love (10)

In Klammern die Reihenfolge der Songs in dem Video.

Quelle: EMI Music Germany

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